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Geschichten und Anekdoten



1962 - Der erste Titel:
Am 15.Mai 1962 war es endlich soweit. Nach dem Gewinn der Oberliga-Meisterschaft
folgte die Teilnahme an der Endrunde zur deutschen Meisterschaft. Der Finalgegner
im Berliner Olympiastadion war der 1. FC Nürnberg. Das Spiel endete mit einem
klaren 4:0 Sieg für den 1. FC Köln.

1964 - Erster Meister der neuen Bundesliga:
Der 1. FC Köln wird erster Meister der am 24. Auguts 1963 neu gegründeten höchsten
deutschen Spielklasse. In 30 Meisterschaftsspielen kassierte der FC nur 2 Niederlagen.
Damit erreichte man am Ende den zweiten Titelgewinn nach 1962.

1965 - Der Münzwurf von Rotterdam:

Im Viertelfinale des Europapokals der Landesmeister kam es zu einem denkwürdigen Zusammentreffen
zwischen dem 1. FC Köln und dem englischen Meister FC Liverpool. Das Hinspiel fand am 10. Februar 1965 in Köln statt und endete
wie das Rückspiel in Liverpool 0:0. Es gab damals noch nicht die Regelung, dass Spiele nach Verlängerung per Elfmeterschießen
entschieden werden. Deshalb traf man sich am 24. März 1965 zum Entscheidungsspiel in Rotterdam. Liverpool führte nach 37 Minuten
mit 2:0, Köln konnte bis zur 49. Minute ausgleichen. Eine Viertelstunde vor Ablauf der normalen Spielzeit wurde den Kölnern ein Tor
wegen angeblichen Abseits aberkannt. Die Verlängerung blieb torlos. Die Turnierregeln sahen nun eine Entscheidung per Münzwurf vor.
Dieser misslang beim ersten Versuch. Die Münze des Schiedsrichters blieb senkrecht im morastigen Boden stecken und musste noch
einmal geworfen werden. Erst dann war klar, dass der FC Liverpool durch Losentscheid ins Halbfinale einzog.

1978 - Das Double:
Der FC gewinnt den DFB-Pokal. Im Rheinderby wird Fortuna Düsseldorf im Finale in Gelsenkirchen mit 2:0 besiegt.
Dann folgte der letzte Spieltag der Saison 1977/78. Mit einer 10 Toren besseren Tordifferenz auf die punkgleiche Borussia aus Mönchengladbach stand der FC auf dem ersten Platz der Tabelle. Ein Sieg beim schon feststehenden Absteiger FC St. Pauli sollte
genügen, um Meister zu werden. Aber es kam anders: Gladbach führte bereits zur Pause mit 6:0 gegen Borussia Dortmund.
In Hamburg führte der FC nur mit 1:0. Der Torvorsprung war schon auf 5 Treffer zusammengeschrumpft.
Die Gladbacher gewannen ihr Spiel mit 12:0. In Hamburg gelangen dem FC noch 4 weitere Treffer zum 5:0 Endstand, - Köln war Meister.

1991 - Mach et, Otze!:
Am 2. Mai 1991 sah der Kölner Stürmer Frank Ordenewitz im DFB-Pokal-Halbfinalspiel gegen den MSV Duisburg (Endstand 3:0) die
Gelbe Karte, welche eine Sperre für das Pokalendspiel nach sich gezogen hätte. Im Verlauf des Spiels sah er nach einer weiteren
Aktion die Rote Karte. Nach dem Spiel bekannte Trainer Erich Rutemöller freimütig, er habe Ordenewitz zur Halbzeit mit den inzwischen
legendären Worten „Mach et, Otze!“ zu diesem Verhalten geraten, da eine Rot-Sperre in der Bundesliga abgesessen werden konnte und
Ordenewitz so im Pokalfinale wieder einsatzfähig gewesen wäre. Der DFB reagierte umgehend und sperrte Ordenewitz für das Finale.

2005 - Der Zyperndeal:
Im Mai 2005 verkündete der 1. FC Köln den Abschluss eines neuen Trikotsponsorvertrags mit der Insel Zypern, vertreten durch eine
zypriotische Firma namens „Satena Holding Ltd.“. Beworben werden sollte die Insel Zypern als Tourismusziel. Wenige Wochen später
fand der WDR durch Recherchen heraus, dass diese Firma inexistent war und auch kein derartiger Auftrag des zypriotischen
Tourismusverbandes je bestanden hatte. Das von einem persönlichen Freund des Clubpräsidenten Wolfgang Overath arrangierte
Geschäft platzte somit, der FC musste sich kurzfristig einen neuen Hauptsponsor suchen.

2006 - Der Heilsbringer ist wieder da!:
Nachdem der 1. FC Köln am 9. November 2006 seinen Cheftrainer Hanspeter Latour entlassen hatte, nahm der Verein Kontakt zum
zu dieser Zeit vereinslosen, bereits in den 80er Jahren als FC-Trainer sehr erfolgreichen Christoph Daum auf, der sich in einem
Kölner Krankenhaus gerade von einer Halsoperation erholte. Dieser kündigte für Samstag, den 11.11., welcher in Köln als
Karnevalsauftakt ein besonderer Tag ist, eine Pressekonferenz an, die im Foyer des Krankenhauses stattfand – nach späteren
Äußerungen Daums auf Bitte des Krankenhauses wegen sehr starken Pressedrucks. Dort erklärte er, „vorläufig“ nicht für den
FC zur Verfügung zu stehen. Nach weiteren intensiven Verhandlungen erteilte er dem FC am 14. November 2006 eine „endgültige“
Absage. Nach Presseberichten meldete sich Daum jedoch einige Tage später beim FC mit den Worten: „Ich glaube, ich habe die
falsche Entscheidung getroffen.“. Am 19. November gab der Verein den Abschluss eines Vierjahresvertrags mit Daum für den
Posten des Cheftrainers bekannt.


2009 - Der Heilsbringer verläßt seine Herzensangelegenheit"!:
Wir er kam so ging er auch wieder. Nachdem Christoph Daum mit dem 1. FC Köln 2008 den Aufstieg in die Bundesliga geschafft
hatte und in der darauffolgenden Saison der Klassenerhalt sichern konnte, verließ er den FC mitten in der Vorbereitung auf die
nächste Saison. Daums Vertrag lief zwar noch bis 2010, hatte aber eine Sonderkündigungsklausel für den Ablauf der Saison
2008/09 von welcher er fristgemäß zum 31. Mai 2009 Gebrauch machte und den Verein zum 30. Juni 2009 verließ.








Quelle: Wikipedia - 1. FC Köln - Geschichten und Anekdoten

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